Gesundheit und Fleischgenuss - eine Sackgasse?


Die Weltgesundheitsorganisation hat über 800 Studien untersucht und eine Warnung zum Fleischverzehr herausgegeben, die in drei Zusammenhängen steht:

  • Verarbeitung - In welchem Grad das Fleisch vom ursprünglichen Produkt verändert wurde ist wesentlich
  • Zubereitung - Es spielt eine Rolle ob Fleisch grilliert, gebraten oder geschmort wird (Je nach Zubereitungsart können Giftstoffe entstehen)
  • Menge - Die konsumierte Menge ist entscheidend
Grundsätzlich muss zwischen Rotem Fleisch (Muskelfleisch von Säugetieren) und verarbeitetem Fleisch (Schinken, Salami, Landjäger, etc.) unterschieden werden.
    Der Bericht findet genügend Belege, dass die Einnahme von 50g verarbeitetem Fleisch täglich, das Darmkrebsrisiko um 18% erhöht. Gleichzeitig gibt es geringe Belege, dass die Einnahme von 100g Rotem Fleisch täglich, das Darmkrebsrisiko um 17%erhöht. Kritische Reaktionen von Gesundheitsexperten bezweifeln sogar, dass die Gesundheitsauswirkungen vom Fleischkonsum überhaupt vorhanden seien. Weitere Stimmen kritisierten, dass der Bericht die Art der Aufzucht, Haltung und Fütterung und die unterschiedlichen Verarbeitungsmethoden nicht berücksichtigt hat.

     

    Heute wissen wir, dass viel Fleisch unter Umständen hergestellt wird, die auch für Tiere und Umwelt schädlich sind. Immer mehr Konsumenten entscheiden sich deshalb, lieber weniger, dafür echtes Fleisch von gesunden Tieren zu essen. Wir teilen diese Meinung und empfehlen, Fleisch als die beste Beilage zu geniessen und dabei gesünder zu werden.

     

    Quellen: Offizieller Bericht, Neue Zürcher ZeitungBasler ZeitungDeutscher ArbeitgeberverbandSpiegelRadiokulturNew York TimesGizmodoWashington Post


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